Schematherapie

Peter Graff, MA, PhD hilft Ihnen dysfunktionale Schemata durch gesunde Alternativstrategien zu ersetzen.

concept of early childhood development using the Montessori method. children's toys made o
 

Die 18 Schemata

Von frühestem Kindesalter an erlernen wir verschiedene Strategien, auch Schemata genannt, um unsere menschlichen Grundbedürfnisse zu befriedigen. Manchmal erweisen sich diese Strategien im späteren Leben als problematisch. Zusätzlich zu kognitiven und verhaltensbasierten Methoden setzt Peter Graff, MA, PhD schematherapeutische Interventionen ein um Ihnen zu helfen dysfunktionale Schemata durch gesunde Strategien zur Bedürfnisbefriedigung zu ersetzen. Im Nachfolgenden finden Sie Informationen zu den 18 Schemata nach Young (2012).

Verlassenheit/Instabilität

Die Wahrnehmung von Bezugspersonen als instabil oder unverlässlich, weil sie unvorhersehbar agieren oder nur unregelmäßig erreichbar sind

Misstrauen/Missbrauch

Die Erwartung, dass einen andere Personen verletzen, missbrauchen, erniedrigen, betrügen, belügen, manipulieren oder übervorteilen

Emotionale Entbehrung

Die Erwartung, dass der eigene Wunsch nach einem normalen Maß an emotionaler Unterstützung von anderen nicht adäquat erfüllt werden wird

Minderwertigkeit/Scham

Das Gefühl, dass man minderwertig, schlecht oder in irgendeiner Weise beeinträchtigt ist, oder dass man nicht liebenswert wäre, wenn man entlarvt wird

Sozialer Ausschluss

Das Gefühl, dass man vom Rest der Welt isoliert, anders als andere Menschen oder nicht Teil einer Gruppe oder Gemeinschaft ist

Abhängigkeit/Inkompetenz

Der Glaube, dass man hilflos oder unfähig ist seine täglichen Aufgaben kompetent und ohne wesentliche Hilfe von anderen zu bewältigen

Vulnerabilität

Übertriebene Angst, dass demnächst eine schreckliche Katastrophe passieren wird und dass man unfähig sein wird diese abzuwenden

Verstrickung

Übertriebene emotionale Nähe mit Bezugspersonen auf Kosten der Entwicklung der eigenen Individualität oder eines normalen Soziallebens

Versagen

Der Glaube, dass man versagt hat, unweigerlich versagen wird oder was Leistung betrifft im Vergleich zu seiner Umgebung prinzipiell unzulänglich ist

Anspruchsdenken

Der Glaube, dass man anderen Menschen überlegen ist und Anspruch auf spezielle Rechte und Privilegien hat oder nicht den Regeln der Gegenseitigkeit verpflichtet ist

Mangelnde Selbstdisziplin

Allgegenwärtige Schwierigkeit genügend Selbstkontrolle auszuüben um langfristige persönliche Ziele zu erreichen oder sich zurückzuhalten

Unterwerfung

Das übertriebene Überlassen von Kontrolle an andere, weil man sich dazu gezwungen fühlt um Ärger oder Verlassenwerden zu vermeiden

Selbstaufopferung

Übertriebener Fokus auf die Befriedigung der Bedürfnisse anderer auf Kosten der eigenen bis hin zum Erleben von Widerwillen denen gegenüber, die versorgt werden

Bestätigungsdrang

Übertriebenes Streben nach Zustimmung, Anerkennung oder Aufmerksamkeit durch andere Personen auf Kosten der Entwicklung eines sicheren und wahren Selbst

Negative Grundhaltung

Ein durchgehender, lebenslanger Fokus auf die negativen Aspekte des Lebens, sodass Betroffene unter chronischen Sorgen, Wachsamkeit, oder Unfähigkeit sich zu entscheiden leiden

Emotionale Hemmung

Die exzessive Hemmung spontaner Handlungen und Gefühle um der Ablehnung anderer, Schamgefühlen oder dem Kontrollverlust über die eigenen Impulse zu entgehen

Unerbittliche Ansprüche

Der Glaube sehr hohen Standards entsprechen zu müssen, der so ein Gefühl unter Druck zu sein und eine übertrieben kritische Haltung gegen einen selbst und andere erzeugt

Bestrafen

Die Tendenz intolerant und bestrafend mit Menschen umzugehen, die nicht den eigenen Erwartungen gerecht werden, sowie sich selbst oder anderen Fehler schwer zu verzeihen

Wenn Sie unter diesen oder anderen Mustern leiden, vereinbaren Sie noch heute einen Termin.